Energieaudit nach DIN EN 16247-1 / ISO 50002


Verpflichtende Energieaudits für Nicht-KMU Betriebe!

Das Gesetzt (EDL-G) schreibt verpflichtende Energieaudits für Nicht-KMU's vor.

Laut KMU Definition betrifft dies alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Jahresumsatz von über 50 Mio. Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von über 43 Mio. Euro oder wenn diese zu einem verbundenen Unternehmen gehören die bestimmte Rahmenbedingungen überschreiten.

Die Energieaudits müssen den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entsprechen. Die Norm beschreibt einen Prozess "zur Erlangung ausreichender Informationen über Energieverbräuche zur Ableitung von Einsparmöglichkeiten, dokumentiert in einem Bericht mit vorgegebenen Inhaltsbereichen". Ein Energieaudit ist ein Prozess, der eher einer Beratung entspricht als einem klassischen Audit.

Bei einer Nichterfüllung dieser gesetzlichen Vorgaben droht eine Strafe für Ordnungswidrigkeiten von bis zu 50.000 Euro!

Für KMU Betriebe ist ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 zwar nicht verpflichtend, aber notwendig für bestimmte Steuerentlastungen.

 

Hinweis:
Für die Durchführung des Energieaudits für KMU Betriebe sowie für Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz gibt es staatliche Zuschüsse! Hierüber beraten wir Sie gerne.
Siehe auch unter Punkt Fördermittelberatung.

So schaffen Sie mehr Transparenz und erschließen Energieeinsparpotenziale.

Zu beachten ist jedoch: Die DIN EN 16247-1 ist keine Managementsystem-Norm. Sie ist demnach weder mit der ISO 50001 vergleichbar noch eine Zertifizierung. Sie hilft, den IST-Zustand Ihres Energieverbrauches zu bewerten, nicht jedoch, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess aufrecht zu erhalten.

 

Energieaudit DIN EN 16247-1

Die Norm DIN EN 16247-1 ist für jede Organisation unabhängig von der Größe geeignet, jedoch besonders für KMU sinnvoll. Eine Durchführung gemäß DIN EN 16247-1 ist für bestimmte Unternehmen für diverse Steuererstattungen erforderlich!

 

Folge- Energieaudit: Das sollten Sie beachten:

Für rund 100.000 Unternehmen in Deutschland steht 2019 die Wiederholung des Energieaudits an. Nachdem 2015 das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) in Kraft trat, löste es eine erste Energieauditwelle aus. Alle vier Jahre steht ein Folge- Energieaudit an – unabhängig davon, welcher Branche ein Betrieb angehört.

Welche Fristen gelten für das Folgeaudit?

Der genaue Termin hängt davon ab, wann Ihr Unternehmen den ersten Energieaudit- Bericht erstellt hat (Berichtsdatum). Spätestens vier Jahre danach muss der neue Bericht vorliegen.

Die Pflicht zum Energieaudit gilt auch für neu gegründete Unternehmen, die bereits im ersten Geschäftsjahr nicht mehr zu den KMU gehören. Für sie gilt jedoch eine Übergangsfrist von 20 Monaten. Denn zu Beginn ist der Energieverbrauch nicht aussagekräftig genug. Die Energieauditpflicht gilt auch für Unternehmen, deren Gründung bereits eine Zeit lang her ist, die aber jetzt zum ersten Mal nicht mehr zu den KMU zählen.

Welche Alternative zum Energieaudit gibt es?

Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt haben, sind von der Pflicht zu Folge-Energieaudits befreit. Ein Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass die Energiekosten im Unternehmen durch eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz dauerhaft sinken. Dazu gehört es, die Stromfresser im Betrieb zu identifizieren und geeignete Energieeffizienz-Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.

 

Nutzen Sie unsere Erfahrung und nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne über weitere Details und erstellen mit Ihnen einen individuellen Fahrplan zur Durchführung eines Energieaudits in Ihrem Unternehmen.

Ihr enmacon Team


Hinweise

Wir berarbeiten im Zuge der Durchführung des Energieaudits auch die Themen Steuern, Umlagen & Abgaben sowie Prüfung des  Energieeinkauf und weitere relevante Themen.

Weitere Informationen zum Energieaudit siehe auch unter Downloads

  • Clusterbildung
  • KMU Definition

 

Für KMU Bertiebe wird die Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1 zu 80% bezuschusst!