Energiemanagementsystem


Steigende Energiepreise und politischer Druck machen Energiesparen
inzwischen zur Chefsache!

Wie soll ein Unternehmen sich dieser Aufgabe aber sinnvoll stellen, ohne zeitaufwendige und teure Umwege zu gehen? Und Wie kann der Aufbau eines Energiemanagements effizient gelingen, neben den vielen anderen Aufgaben im Unternehmen?

Inzwischen liegen uns neben der Einführung von Energiemanagementsystemen (EnMS) nach ISO 50001 und der Durchführung von Energieaudits (DIN EN 16247-1) genug Erfahrungen vor, um diese Frage sicher beantworten zu können.

Wer sich mit Energiemanagement beschäftigt, will nicht eine "Norm" erfüllen. Ziel ist es, dauerhaft energieeffizienter zu produzieren, davon wirtschaftlich zu profitieren und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.

Nach §55 Energiesteuergesetz bzw. §10 Stromsteuergesetz können nur Unternehmen des produzierenden Gewerbes von einer Steuerentlastung profitieren, die ein Energiemanagementsystem gemäß der internationalen Norm ISO 50001 oder EMAS eingeführt haben. Bestätigt werden muss dieses Energiemanagementsystem durch eine Zertifizierung.

Energiemanagementsysteme (EnMS) dienen der Integration standardisierter und transparenter Abläufe zur kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz durch die Koordination von (technischen und organisatorischen) Maßnahmen.

EnMS liefern wichtige Informations- und Entscheidungsgrundlagen und sind die Basis für Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und damit zur Energiekostenreduzierung.

Parallel zur steigenden Energieeffizienz sinken die direkten und indirekten CO2-Emissionen eines Unternehmens, der sogenannte "Corporate Carbon Footprint" (CCF).

Wichtige Bausteine einer Zertifizierung gemäß ISO 50001 sind die Definition der Energiepolitik, das Formulieren von Energiezielen, die Einführung eines Energie-Controllings und die Durchführung von Effizienzprojekten. So verbessern Sie Ihre Energieeffizienz kontinuierlich.

Wollen Sie von der EEG Ausgleichsregelung (Erneuerbare-Energien-Gesetz) oder dem Spitzenausgleich des Energiesteuer- und Stromsteuergesetzes profitieren, lassen Sie sich von uns beraten, wir sind ausgebildete Auditoren für Energiemanagementsysteme nach ISO 50001 und begleiten sie auch über die Zertifizierung hinaus.

Zur Unterstützung unserer Kunden haben wir die Anforderungen aus der DIN EN ISO 50001 übersetzt und formuliert durch welche Dokumente/Ergebnisse diese erfüllt werden. Zu jedem dieser Punkte bieten wir Beratungsleistungen.

  • Energiemanagementsysteme gemäß ISO 50001
  • Beratung zur Integration des EMS in bereits bestehende Managementsysteme
  • Ermittlung von Fördermöglichkeiten
  • Ermittlung von Einsparpotentialen / Ressourcenoptimierung (Energie, Wasser, Rohstoffe)
  • Durchführung interner und externer Audits sowie Schulungen

Zu den umfangreichen Beratungs- und Unterstützungsleistungen von enmacon im Rahmen der Einführung eines Energimanagementsystems gehören u.a.:

  • Analyse der betrieblichen Ausgangssituation
  • Delta Audit:
    • Prüfung der monetären Vorteile einer ISO 50001-Zertifizierung
    • Personal-, Sach- und Zeitplan zur Implementierung eines zertifizierten EnMS
    • Hilfestellung bei der Gründung eines Energieteams (Stellen-/ Funktionsbeschreibungen)
    • Erstanalyse und Voruntersuchung
  • Moderation, Vor- und Nachbereitung von Meetings mit Energiebeauftragter und Energieteam
  • Gemeinsame Erarbeitung von Energiepolitik und Energiezielen
  • Aufstellen von Aktionsplänen, die in festgelegten Zeitabständen aktualisiert werden
  • Lenkung der Dokumente und Gewährleistung der Aktualität erforderlicher Regelwerke
  • Auswertung der verschiedenen Energieträger
  • Einführung eines Energiecontrollings bzw. Energiemonitorings
  • Bildung geeigneter Energiekennzahlen (Energy Performance Indicators, EnPIs)
  • Erstellung von Grob- und Feinkonzepten für technische Maßnahmen
  • Aufzeigen und Umsetzen von Potenzialen zur rationellen Energieanwendung
  • Energieeinsatz- und Anlagenoptimierung; Endenergieeffizienzanalysen
  • Unterstützung bei Sanierungskonzepten, Ausschreibung und Auswahl Anlagenhersteller
  • Evaluierung der Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen mit Hilfe eines Energiemonitorings
  • Optimierung von Anlagenparametern zur systematischen Reduzierung von Anlagenbetriebszeiten bzw. zur Minimierung der Leerlaufverluste
  • Implementierung eines Verbesserungs- und Vorschlagswesens
  • Durchführung von Schulungen
  • Durchführung interner Audits
  • Vorbereitung von Managementreviews
  • Vorbereitung und Begleitung der Zertifizierung

Die Vorteile für Ihr Unternehmen:

  • Energiekosten überwachen und senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit sichern
  • Sich auf Veränderungen des Energiemarktes (Preissteigerungen, Energiesteuern, Emissionshandel) einstellen und vorbereiten
  • Identifizieren Sie Optimierungspotenziale
  • Verbessern Sie Ihre Energiebilanz und verringern Ihren CO2 Ausstoß
  • Dokumentieren Sie Ihr Energiebewusstsein und fördern das positive Image Ihres Unternehmens
  • Profitieren Sie von Fördermöglichkeiten und Steuereinsparungen
  • Optimieren Sie Ihre Erfolgseinschätzung bei der Einführung neuer energieeffizienter Technologien

 

Des Weiteren betreuen wir Sie auch gerne im Bereich Umweltmanagement nach ISO 14001, weil es hier große Überschneidungspunkte zum Energiemanagement gibt.

 

Nutzen Sie unsere Erfahrung und nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne über weitere Details und erstellen mit Ihnen einen individuellen Fahrplan zur Einführung und Aufrechterhaltung Ihres Energiemanagementsystems nach ISO 50001 in Ihrem Unternehmen.

Ihr enmacon Team


Erweiterung ISO 50000-Serie

Erweiterung ISO 50000-Serie mit unterschiedlichen Kernthemen sollen zu mehr Verständnis beitragen und die DIN EN ISO 50001 unterstützen.

ISO 50002

Diese Norm ist der internationale Leitfaden für die sogenannten Energie-Audits und wird dessen Grundsätze wie Vertraulichkeit, Transparenz und den Ablauf eines Audits erläutern. Zudem werden unterschiedliche Audit-Typen für die Industrie, Gebäude, das Verkehrs- und Transportwesen sowie Dienstleistungen beschrieben. Die inhaltliche Ausgestaltung dieser Norm ist bereits weit fortgeschritten, so dass man mit einem baldigen Erscheinen rechnet. Siehe auch unter Energieaudit nach DIN EN 16247-1

ISO 50003 (Ab Oktober 2017 werden Auditnachweise über die fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung gefordert.)

Im November 2016 ist die deutsche Version der Neuregelung der Akkreditierungsgrundlage für Zertifizierungsstellen von Energiemanagementsystemen (EnMS) erschienen. Die ISO 50003:2014, regelt, zusätzlich zu den Anforderungen der ISO 17021:2011, die Anforderungen an Zertifizierungsstellen, welche Energiemanagementsysteme auditieren und zertifizieren.

Die neue Akkreditierungsgrundlage müssen Zertifizierungsgesellschaften bis zum 14. Oktober 2017 umgesetzt haben. Sobald die Umstellung auf die neuen Vorgaben der ISO 50003:2014 abgeschlossen ist, müssen alle Erst- und Rezertifizierungen auf Basis dieser neuen Akkreditierungsregeln stattfinden.

ISO 50004 (Anleitung zur Einführung von EnMS)

Dieser Standard soll Unterstützung bei der Implementierung, Pflege und Optimierung eines EnMS, das im Rahmen der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 genutzt wird, bieten. Das Dokument soll zahlreiche Themen abdecken. So bspw. den Anwendungsbereich eines EnMS, die Management-Verantwortung, die Priorisierung von Verbesserungsmöglichkeiten, die Dokumentation der Kommunikation oder die Überwachung.

ISO 50006 (Grundsätze zu Kennzahlen)

Diese Normen sollen die Leitfäden zur Auswahl, Implementierung und Einhaltung ausgewählter Energie-Kennzahlen – der Energy Performance Indicators (EnPI) – und deren Messung und Nachweis bilden.

ISO 50015 (Grundsätze zur Messung der energiebezogenen Leistung)

 


Aktuelles

  • Förderung von Energiemanagementsystemen